Tägliche Gefahrensituationen


Die B252 ist gefährlich, da gibt es kein wenn und kein aber!

Die Gefahren kommen von vielen Seiten:

Gefahr beim Überqueren

sicherheitZu bestimmten Uhrzeiten ist es sehr gefährlich, die Straße zu überqueren. Dies gilt insbesondere für Schüler, die auf ihrem Weg zur Schule die Straße überqueren müssen. Grundschüler können Bremsweg von Fahrzeugen sowie Reaktionsvermögen des Fahrers nur unzureichend einschätzen. Nicht alle Fußgänger nutzen beim Überqueren die Ampel an der Korbacher Straße. Im Bereich der Arolser Straße gibt es viele (z.B. Rentner), die die B252 auf dem Weg zum Friedhof überqueren. Kaum jemand überquert dann die B252 in Höhe der Verkehrsinsel (das würde ja ca. 50m Umweg bedeuten). Hier haben wir schon häufig brenzlige Situationen beobachten können.

Wir fordern daher, dass alle Fahrzeuge, die nicht ihr direktes Ziel in Berndorf selbst haben, außen herum über eine Ortsumfahrung geführt werden. Für die verbleibenden Fahrzeuge ist zu prüfen, ob eine Tempo-30-Regelung zumindest für Gefahrstellen sinnvoll ist.

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Gefahrguttransporte

Gefahr_23_1965Die Bundesstraße 252 ist für Gefahrguttransporte nicht gesperrt. Die gelben Schilder an den LKWs haben wir alle schonmal gesehen. Aber wer kennt schon die Bedeutung der Gefahrnummer (oben) sowie der sogenannten UN-Nummer (unten)?

Wir können jedoch davon ausgehen, dass dann, wenn wir die Schilder sehen können (sie also aufgeklappt sind), sich wirklich gefährliche Güter in den Fahrzeugen befinden. Angefangen von Treibstoff (Diesel/Heizöl:1202 bzw. Benzin:1203) über Flüssiggas (1965) bis hinzu noch wesentlich gefährlicheren Stoffen fahren täglich auch Gefahrguttransporte durch Berndorf. Nicht auszudenken was passieren kann, wenn ein solcher LKW innerhalb Berndorfs verunglücken sollte.
Wir fordern daher, dass alle Gefahrguttransporte die nicht ihr direktes Ziel in Berndorf selbst haben, außen herum über eine Ortsumfahrung geführt werden.

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Überladene Fahrzeuge

Schauen wir uns zunächst mal dieses Video einer extremen Überladung an.


Quelle: youtube

Der hier gezeigte Lastzug (sechs Achsen fallen sofort auf) hat ein Gesamtgewicht von ca. 75 Tonnen. 40 Tonnen sind erlaubt in Deutschland. Dieser Lastzug passt noch nicht einmal als Ganzes auf die Waage. Nebenbei bemerkt sind Straßenfahrzeug-Waagen in Deutschland meist nur bis zu 50 Tonnen geeicht. Die Getrenntwägung von Zugmaschine und Hänger bringt das Gesamtgewicht zu Tage.

Aus langjähriger Erfahrung in der Wäge- und Verladetechnik wissen wir, dass in Deutschland so gut wie nur Holztransporte sowie landwirtschaftliche Transporte zu extremer Überladung neigen, da ohne Gewichtskontrolle verladen wird. Industrieelle Beladungen werden (in Europa) so gesteuert, dass das zulässige Gesamtgewicht (i. d. R. 40,00 t) am Ende der Beladung keinesfalls überschritten wird. Ein eventueller Materialnachlauf wird dabei stets entsprechend berücksichtigt. Da eine Überladung auch auf den Verladeverantwortlichen zurückfällt und entsprechende Folgen haben kann, ist eine Überladung in niemandes Interesse und passiert bei industriellen Beladungen so gut wie nicht mehr. Sollte es dennoch einmal zu einer Überladung kommen, so muss zunächst eine Teilentladung erfolgen bevor der LKW das verladende Werk verlassen darf.

Holztransporte und landwirtschaftliche Transporte rollen oft durch Berndorf. Wieviele davon mögen wohl überladen sein?

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Zu schnell fahrende Fahrzeuge

Fast jeder Anwohner der B252 in Berndorf hat schon verunfallte Fahrzeuge im Garten gehabt. Meistens haben diese Unfälle nicht den ganz großen Schaden angerichtet, aber Schwerverletzte (und auch Tote) gab es dabei schon. Der mühevoll gestaltete Vorgarten kam dabei (Wort wörtlich) unter die Räder und musste mit erneuter mühevoller Arbeit (die natürlich niemand erstattet hat) wieder hergerichtet werden. In einigen Fällen wurden sogar Häuser ernsthaft beschädigt. Dies führte in diesen Fällen zu längerfristigem Ärger für die Anwohner. Keiner ist daran interessiert, dass sich dies wiederholt.

Ursache war in den allermeisten Fällen nicht angepasste Geschwindigkeit (oftmals z. B. in Zusammenhang mit misslungenen Überholversuchen) innerhalb der Ortslage.

Leider sind etliche Fahrer der Meinung, dass die erlaubten 50 km/h zu wenig seien. Als es noch keinen Blitzer gab (Erfassung von 2012), wurden Geschwindigkeiten bis zu über 100km/h innerhalb der Ortslage gemessen. Kommt es bei diesen Geschwindkeiten zu Unfällen, dann sind Schwerverletzte und Tote nicht auszuschließen.

Abgesehen von der Gefahrensituation erhöht sich das Fahrzeuggeräusch überproportional stark (Wind- und Motorengeräusch) bei erhöhter Durchfahrtsgeschwindigkeit.

Seit der Aufstellung des Blitzers hat sich die Lage in der Korbacher Straße etwas entspannt. Viele Fahrer wissen jedoch, dass in der Arolser Straße kein Blitzer mehr zu erwarten ist. Hier meinen dann einige wieder „richtig auf die Tube drücken“ zu müssen.

Wir fordern daher, dass alle Fahrzeuge, die nicht ihr direktes Ziel in Berndorf selbst haben, außen herum über eine Ortsumfahrung geführt werden. Dort kann man dann auch schneller unterwegs sein.
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last revised: 2016-02-25

Berndorf ohne Autobahn