Was wir schade finden

Oftmals stoßen wir auf großes Unverständnis unsers Anliegens. Diese basieren manchmal auf Unkenntnis der Situation und manchmal sogar auf persönlichem Egoismus.

Die Aussagen, die wir hier wiedergeben sind so oder ähnlich gefallen. Selbstverständlich ist niemand bereit zu diesen „Stammtischparolen“ auch öffentlich zu stehen.

Ruhe

Im Sommer 2014 (während der Sperrung der B252 wegen der Erneuerung der Kanalisation in Twiste) hatten wir folgende Schilder platziert:

  • Von einer (an einem ruhigen Ort wohnenden) Person  kam abfällig der Kommentar: „Ruhe wollen sie also haben!“. Gemeint war wohl: „Die Ruhe gehört doch schließlich mir, wie können sich andere erdreisten ebenfalls ein bisschen ‚Ruhe!‘ fordern zu wollen“.

 

Schallschutzwand_B26

Zum Thema Schallschutzwand ist immer mal wieder zu hören:

 

 

 

  • „Die sehen doch total hässlich aus.“ Sicherlich sehen einige (z.B. die hier gezeigte) Schallschutzwände nicht besonders attraktiv aus, aber gemeint ist wohl eher: „Ich erwarte schließlich, dass mir die Anwohner einen pefekt gepflegten Vorgarten präsentieren wenn ich vorbeifahre!“.

oder

  • „Eine Schallschutzwand ist gefährlich für ein verunfallendes Fahrzeug!“ Gemeint war wohl: „Die Anwohner haben mir doch schließlich eine Auslaufzone zu liefern, falls ich zu schnell durch den Ort rase“.

 

Zum Thema Windkraft:

Windkraft2klInzwischen wird die bloße Wahrnehmbarkeit von Windkrafträdern häufig kontrovers diskutiert.

  • Dabei wird oftmals sehr gern wegignoriert, dass Verkehrslärm meist ein Vielfaches wenn nicht sogar Hundertfaches an Lärmbelastung für die betroffenen Menschen mit sich bringt.

 

 

 

 

Und ganz allgemein hört man immer mal wieder:

  • „Mir geht’s doch gut, warum also etwas ändern!“ Gemeint war wohl: „Die Situation der anderen interessiert mich herzlich wenig“.

 

last revised: 2016-04-26

Berndorf ohne Autobahn